wir wohnen auf einem alten (teilweise desolaten) bauernhof in oö und haben vor, den nördlichen teil des steinhauses als wohnung auszubauen. wir wollen so viel wie möglich im eigenbau realisieren, unterstützt durch einen befreundeten architekten in der planung und durch viele freundliche menschen (hoffentlich) und viel eigenes durchhaltevermögen bei der ausführung.
die idee ist, die steinmauern (naturstein mit lehmmörtel, ca. 80cm dick und sehr alt) im ergeschoss stehen zu lassen (als Keller), ab dem ersten OG aber abreissen und einen holständer-stroh-neubau aufzusetzen (ihr buch hat uns da schon viel weitergeholfen, danke). zur stabilisation des mauerwerkes, als auflager für die weitere konstruktion (+feuchtigkeitssperre) wollen wir einen ringanker (rost) als oberen abschluss der mauer betonieren, ansonsten möchten wir aus diversen gründen so wenig wie möglich mit beton arbeiten. jetzt stellt sich für uns die frage der deckenkonstruktion: ein teil des altbestandes hat einen gestampften lehmboden (ideal zur lagerund von obst und gemüse...) und feuchtigkeit steiget auch in der wand auf. wir haben eine dübelbaumdecke + isolierung (stroh?) angedacht, überlegen allerding im kreis, welche auswirkung die vorhandene feuchtigkeit auf das holz und die isolierung hat, bzw. welche massnahmen da notwendig sind, vielleicht können sie uns da ein paar anregungen geben... eine idee zur reduzierung der feutigkeit ist zb. lüftungsröhren in den ringanker einzubauen. in der hoffnung auf eine antwort, mit freundlichen grüssen, janina wegscheider.
Freitag, 16. Mai 2008
eine frage zum bauholz für die konstruktion (Holzskelett, innerhalb strohballenwand mit lehmputz, aussen hinterlüftete holzfassade auf die holzkonstruktion angebracht. braucht es da dringend irgendwelche dampfbremsen, windbremsen oder ähnliches?
wenn der ganze bau diffusionsoffen gestaltet ist, wie trocken muss dann das bauholz sein? wir haben einen teil schon im winter geschlagen (im eigenen wald) weden aber über das jahr noch weitere bäume fällen müssen, um für einen bau im nächsten frühjahr genügend holz zusammenzubekommen. ist das dann zu frisch? müssen wir das holz kammer-trocknen lassen? (das ist schon ein grosser energieaufwand und kostet auch einiges) oder kann es mit der zeit auch eingebaut von selbst trocknen, ohne dass es die strohdämmung beeinträchtigt?
mit freundlichen grüssen und natürlich noch vielen fragen, janina wegscheider.
wenn der ganze bau diffusionsoffen gestaltet ist, wie trocken muss dann das bauholz sein? wir haben einen teil schon im winter geschlagen (im eigenen wald) weden aber über das jahr noch weitere bäume fällen müssen, um für einen bau im nächsten frühjahr genügend holz zusammenzubekommen. ist das dann zu frisch? müssen wir das holz kammer-trocknen lassen? (das ist schon ein grosser energieaufwand und kostet auch einiges) oder kann es mit der zeit auch eingebaut von selbst trocknen, ohne dass es die strohdämmung beeinträchtigt?
mit freundlichen grüssen und natürlich noch vielen fragen, janina wegscheider.
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